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<title>Walgesang</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Walgesang</span></h1>
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<p>Als <b>Walgesang</b> wird die <a href="Kommunikation" title="Kommunikation">Kommunikation</a> der <a href="Wale" title="Wale">Wale</a> durch <a href="Laut" title="Laut">Laute</a> bezeichnet. Die Bezeichnung „Gesang“ (in der <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englischen Sprache</a> <i><span lang="en">whale song</span></i>) wurde von Walforschern gewählt, da vor allem die <a href="Buckelwal" title="Buckelwal">Buckelwale</a> und andere <a href="Bartenwale" title="Bartenwale">Bartenwale</a> mit vorhersehbaren und sich wiederholenden „<a href="Strophe" title="Strophe">Strophen</a>“ kommunizieren. Ihr „Gesang“ ist insofern vergleichbar mit dem <a href="Vogelgesang" title="Vogelgesang">Vogelgesang</a> und mit dem <a href="Gesang" title="Gesang">Gesang</a> des Menschen.
</p><p>Durch ihr Leben im Wasser nutzen Wale und andere <a href="Meeress%C3%A4uger" title="Meeressäuger">Meeressäuger</a> die lautliche Kommunikation nicht zuletzt deshalb, weil die <a href="Visuelle_Wahrnehmung" title="Visuelle Wahrnehmung">visuelle Wahrnehmung</a> durch die begrenzte <a href="Sichtweite_unter_Wasser" title="Sichtweite unter Wasser">Sichtweite unter Wasser</a> ebenfalls begrenzt ist und der <a href="Olfaktorische_Wahrnehmung" title="Olfaktorische Wahrnehmung">Geruchssinn</a> aufgrund der relativ langsamen Verteilung von Stoffen im Wasser – beispielsweise von <a href="Pheromon" title="Pheromon">Pheromonen</a> – weniger zur innerartlichen Kommunikation geeignet ist als an Land.
</p><p>Walgesang wird selten per Kontaktmikrofon als <a href="K%C3%B6rperschall" title="Körperschall">Körperschall</a> eines einzelnen Wals aufgenommen, sondern zumeist als <a href="Wasserschall" title="Wasserschall">Wasserschall</a> durch ein <a href="Unterwassermikrofon" class="mw-redirect" title="Unterwassermikrofon">Unterwassermikrofon</a>, womit zugleich der <a href="Schall" title="Schall">Schall</a> mehrerer Wale empfangen wird. Folglich ist der „Gesang“ umso lauter, je näher sich ein Wal zum Mikrofon befindet. In öffentlichen Vorführungen für Laien wird der Gesang der großen Walarten häufig mit mehrfacher Geschwindigkeit abgespielt, um die für das menschliche Ohr kaum hörbaren, sehr tiefen Frequenzen in den Bereich des <a href="H%C3%B6rfl%C3%A4che" title="Hörfläche">Hörfelds</a> des Menschen anzuheben. Die original sehr tiefen Frequenzen sind eine <a href="Evolution%C3%A4re_Anpassung" title="Evolutionäre Anpassung">evolutionäre Anpassung</a> an die physikalischen Gegebenheiten unter Wasser, weil bei den großen Distanzen, die der Walgesang überbrückt, der Intensitätsverlust tiefer Töne geringer ist als derjenige hoher Töne.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung_des_Gesangs">Entstehung des Gesangs</h2></div>
<p>Menschen produzieren <a href="Ton_(Musik)" title="Ton (Musik)">Töne</a>, indem sie Luft durch den <a href="Kehlkopf" title="Kehlkopf">Kehlkopf</a> – in der Regel aufwärts – strömen lassen. Durch das Öffnen und Schließen der <a href="Stimmlippe" title="Stimmlippe">Stimmlippen</a> entstehen Luftpakete. <a href="Kehle_(Anatomie)" class="mw-redirect" title="Kehle (Anatomie)">Kehle</a>, <a href="Zunge" title="Zunge">Zunge</a> und <a href="Lippe" title="Lippe">Lippen</a> formen daraus unterschiedliche Laute oder Wortlaute. Die Tonbildung der Wale entsteht auf vollständig anderem Weg, wobei sie sich bei den beiden Hauptgruppen der Wale, den <a href="Bartenwale" title="Bartenwale">Barten-</a> und den <a href="Zahnwale" title="Zahnwale">Zahnwalen</a>, deutlich unterscheidet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tonbildung_der_Zahnwale">Tonbildung der Zahnwale</h3></div>

<p>Das Tonspektrum der Zahnwale besteht vor allem aus kurzen hoch<a href="Frequenz" title="Frequenz">frequenten</a> Klick- und Pfeiftönen; die langanhaltenden Tonfolgen, die klassischerweise als Walgesang bekannt sind, sind bei ihnen weniger ausgeprägt. Einzelne Klicklaute werden meistens zur <a href="Echoortung_(Tiere)" title="Echoortung (Tiere)">Echoortung</a>, Tonfolgen dagegen zur Kommunikation benutzt. In großen <a href="Delfine" title="Delfine">Delfin</a>-<a href="Herde#Vergleichbare_Bezeichnungen" title="Herde">Schulen</a> entsteht so oft ein Gewirr von Geräuschen, das manchmal mit der Geräuschkulisse von Kindern auf einem Spielplatz verglichen wird. Über die Bedeutung der einzelnen Tonfolgen ist allerdings nur sehr wenig bekannt.
</p><p>Die Töne selbst entstehen bei der Passage von Luft durch eine Raumstruktur im Kopf, die den menschlichen Nasenhöhlen entspricht und als <i><span lang="en">phonic lips</span></i> bezeichnet wird.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese <i><span lang="en">phonic lips</span></i> liegen zwischen mehreren Luftsäcken, in denen die Luft gespeichert wird. Alle Zahnwale mit Ausnahme der <a href="Pottwale" title="Pottwale">Pottwale</a> haben zwei Paare dieser „Lippen“, wodurch sie unabhängig voneinander zur selben Zeit zwei Töne produzieren können. Die Vibration, die an den <i><span lang="en">phonic lips</span></i> entsteht, wird weitergeleitet in die <a href="Melone_(Wal)" title="Melone (Wal)">Melone</a> des Wales. Hier wird der Ton geformt und in die richtige Richtung gelenkt, um zur Echoortung genutzt zu werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tonbildung_der_Bartenwale">Tonbildung der Bartenwale</h3></div>
<p>Bartenwale haben keine solchen <i>phonic lips</i>. Stattdessen besitzen sie einen Kehlkopf, der offensichtlich eine Rolle bei der Tonproduktion spielt, aber keine Stimmbänder aufweist. Bis heute ist der genaue Mechanismus der Tonbildung ungeklärt, er muss sich jedoch von dem der Menschen deutlich unterscheiden. Wale müssen nicht ausatmen, um die Töne zu produzieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gesang_der_Buckelwale">Gesang der Buckelwale</h2></div>

<p>Der eingangs erwähnte strophenhafte Walgesang ist kennzeichnend für den <a href="Buckelwal" title="Buckelwal">Buckelwal</a>.
</p><p>Männliche Buckelwale singen typischerweise zur <a href="Paarungszeit" title="Paarungszeit">Paarungszeit</a>, worauf sich die Annahme stützt, dass der Strophengesang der <a href="Partnerwahl" class="mw-redirect" title="Partnerwahl">Partnerwahl</a> dient.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unbekannt ist, ob es sich um ein Verhalten gegenüber dem Rivalen (akustischer Rivalenkampf) handelt oder imponierend gegenüber den Weibchen wirken soll.
</p><p>Die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen des Walgesangs stellten die Forscher <a href="Roger_Payne" title="Roger Payne">Roger Payne</a> und Scott McVay im Jahr 1971 an.<sup id="cite_ref-groovy_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-groovy-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei konnten sie einen hierarchischen Aufbau der Töne erkennen. Die Basiseinheiten des Gesangs sind demnach einzelne, ununterbrochene Tonfolgen, die mehrere Sekunden andauern.
</p><p>Vier bis sechs dieser Grundeinheiten bilden eine Teilstrophe, zwei Teilstrophen wiederum stellen eine Strophe dar. Dieselbe Strophe wiederholt ein Wal im Normalfall ständig über eine Zeitspanne von zwei bis vier Minuten. Dieser Teil wird als „<a href="Thema_(Musik)" title="Thema (Musik)">Thema</a>“ bezeichnet. Mehrere dieser „Themen“ in Folge ergeben den „Gesang“, der etwa 20&nbsp;Minuten andauert. Derselbe „Gesang“ wird über mehrere Stunden oder sogar Tage immer wieder gesungen.<sup id="cite_ref-Frankel_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Frankel-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bezeichnet wurde diese Hierarchie als „<a href="Matrjoschka" title="Matrjoschka">Puppe in der Puppe</a>“ <i>(<span lang="en">russian doll</span>)</i>.
</p><p>Jeder Walgesang entwickelt sich über eine gewisse Zeitspanne. So kann zum Beispiel eine Strophe, die mit einem erhöhten Ton („upsweep“) beginnt, im Laufe eines Monats so umgestellt sein, dass dieser Bereich durch einen konstanten Ton ausgetauscht wird. Andere Teile werden mit der Zeit etwas lauter oder leiser. Auch die Geschwindigkeit dieser Veränderungen variiert. So gibt es Jahre, in denen die Wale ständig ihre Gesänge variieren, während sie in anderen Jahren über längere Zeit hinweg konstant bleiben.<sup id="cite_ref-Frankel_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Frankel-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Buckelwale, die in den gleichen Regionen leben, haben meistens sehr ähnliche Lieder mit teilweise nur sehr leichten Unterschieden. Dagegen haben Wale von geographisch vollständig getrennten Gebieten sehr unterschiedliche Gesänge.<sup id="cite_ref-Frankel_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-Frankel-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Während der Entwicklung der Gesänge werden alte Strophen nicht erneut aufgenommen. So konnte eine Studie über eine Zeitspanne von 19 Jahren zeigen, dass zwar generelle Teile immer mal wiederkehren, niemals jedoch in der gleichen Kombination.
</p><p>Neben den Gesängen produzieren Buckelwale auch Töne, die nicht strophenartig aufgebaut sind, etwa zur Abgrenzung von Revierbereichen. Eine dritte Gruppe der Buckelwaltöne sind die sogenannten <i><span lang="en">feeding calls</span></i> (etwa „Futter-Rufe“). Dabei handelt es sich um einen zwischen fünf und zehn Sekunden langen, durchgehenden Ton annähernd gleicher <a href="Frequenz" title="Frequenz">Frequenz</a>. Dieser wird bei der gemeinsamen Jagd eingesetzt, bei der sich mehrere Wale unterhalb von Fischschwärmen aufhalten und diese durch ausgeblasene Luft in einen Blasenvorhang einengen, um dann von unten mit geöffnetem Maul im Schwarm aufzutauchen. Bevor sie den Blasenteppich aufbauen, ertönt dieser Ton. Offensichtlich reagieren auch die Fische auf den Ton. So wurde nachgewiesen, dass bei Erklingen des Geräusches einzelne Fische fluchtartig den Hauptschwarm verlassen, unabhängig davon, ob Wale in der Nähe sind.
</p><p>Infolge der guten Schallleitfähigkeit des Wassers und der niedrigen Frequenz der ausgesandten Schallwellen lassen sich die Gesänge noch aus großer Entfernung wahrnehmen. Hierbei werden mehrere hundert bis einige tausend Kilometer als mögliche Distanz zwischen singendem Tier und Empfänger angegeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Andere_Arten">Andere Arten</h2></div>
<p>Die meisten anderen Wale produzieren Töne von unterschiedlicher Komplexität. Vor allem der <a href="Wei%C3%9Fwal" title="Weißwal">Weißwal</a> zeichnet sich durch ein immenses Spektrum an Tönen aus, das ihm den Namen <i>Sea Canary</i> beibrachte (<a href="Kanarienvogel" title="Kanarienvogel">Kanarienvogel</a> des Meeres).
</p><p>Bei <a href="Blauwal" title="Blauwal">Blauwalen</a> wurde beobachtet, dass die Tonhöhe ihrer Gesänge seit den 1960er Jahren erheblich gesunken ist.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ursache hierfür ist unklar; vermutet wird, dass die Wale über weniger große Entfernungen kommunizieren müssen als in den 1960er Jahren, da sich infolge der Einstellung der kommerziellen Jagd die Populationsdichte vergrößert habe. Ein tiefer Gesang der männlichen Wale signalisiere zudem ein großes Lungen- und Körpervolumen, weswegen weibliche Wale bei der Partnerwahl möglicherweise größere Tiere bevorzugen.
</p><p>Bei <a href="Atlantischer_Nordkaper" title="Atlantischer Nordkaper">Atlantischen Nordkapern</a> wurde beobachtet, dass Mütter die Lautstärke ihres Gesanges in Gegenwart ihrer jungen Kälber stark dämpfen. Als mögliche Erklärung nannten die Forscher Tarnung vor <a href="Pr%C3%A4dator" title="Prädator">Prädatoren</a>, wie z. B. <a href="Haie" title="Haie">Haie</a> und <a href="Schwertwal" title="Schwertwal">Orcas</a>. Für möglicherweise ebenfalls kausal wurde die allgemeine soziale Isolation von Müttern und ihren Kälbern befunden, da in dieser Zeit keine Kommunikation über weite Distanzen benötigt wird.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Gr%C3%B6nlandwal" title="Grönlandwal">Grönlandwale</a> singen in den Monaten April bis November 24 Stunden pro Tag und ihr Gesang weist eine hohe Variabilität auf. Forschern gelang es, 184 „Lieder“ zu unterscheiden.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Menschen_und_Walgesänge"><span id="Menschen_und_Walges.C3.A4nge"></span>Menschen und Walgesänge</h2></div>

<p>Walgesänge werden häufig als ein besonders faszinierendes Naturphänomen beschrieben,<sup id="cite_ref-groovy_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-groovy-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das jedoch durch die Zunahme der Geräusche in den Ozeanen und deren Effekte auf die Wale bedroht ist. Untersuchungen an <a href="Gro%C3%9Fer_Schwertwal" class="mw-redirect" title="Großer Schwertwal">Großen Schwertwalen</a> im Gebiet von <a href="Vancouver" title="Vancouver">Vancouver</a> zeigten beispielsweise, dass die Tiere mit zunehmendem Bootsverkehr die Frequenz ihrer Rufe veränderten und auch die Lautstärke erhöhten, um die Signale noch zu hören. Umweltschützer fürchten eine massive Zunahme des <a href="Stress" title="Stress">Stresses</a> für die Tiere durch diese akustische Umweltverschmutzung. So vermuten sie einen Zusammenhang zwischen <a href="Walstrandung" title="Walstrandung">Walstrandungen</a> und dem Einsatz militärischer <a href="Sonar" title="Sonar">Sonare</a>, die den Orientierungssinn der Tiere stören.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dem Schutz der Wale verpflichtet ist das <i>Whalesong-Projekt</i>:<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit dem Jahr 2000 wird während der jährlichen „Walsaison“ vor der Küste der Stadt Kihei im Süden der Insel <a href="Maui" title="Maui">Maui</a> (<a href="Hawaii" title="Hawaii">Hawaii</a>) ein <a href="Hydrophon" title="Hydrophon">Hydrophon</a> an einer Boje ins Wasser gehängt, von dem 24 Stunden am Tag live die dortigen Walgesänge und Geräusche mit einer maximalen Verzögerung von acht Sekunden über das Internet angehört werden können.
</p><p>Zu den Geräuschen auf der <a href="Voyager_Golden_Record" title="Voyager Golden Record">Voyager Golden Record</a> gehören auch Walgesänge.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Projekt <i>CETI (Cetacean Translation Initiative)</i> befasst sich mit Hilfe des <a href="Maschinelles_Lernen" title="Maschinelles Lernen">maschinellen Lernens</a> mit den Klicks des Pottwals, sucht darin nach Mustern und Sequenzen und versucht nachzuvollziehen, wie sie sich zu Codas zusammensetzen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allgemeiner hat das <i>Earth Species Project</i> <a href="K%C3%BCnstliche_Intelligenz" title="Künstliche Intelligenz">KI</a>-Modelle für eine Vielzahl von Arten entwickelt, um deren Kommunikation nachzuahmen, und verfolgt das Ziel, eine Zwei-Wege-Kommunikation mit den Tieren zu ermöglichen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tonbeispiele">Tonbeispiele</h2></div>
<table>
<tbody><tr>
<td>Gesang eines Buckelwals:
</td>
<td><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span></span></span>
</td></tr>
<tr>
<td>Buckelwalgesang an einem windigen Tag:
</td>
<td><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span></span></span>
</td></tr>
<tr>
<td>„Gesang“ des Großen Schwertwals:
</td>
<td><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span></span></span>
</td></tr>
<tr>
<td>Großer Schwertwal, entfernt:
</td>
<td><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span></span></span>
</td></tr>
<tr>
<td>Großer Schwertwal:
</td>
<td><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span></span></span>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weiteres_Audiomaterial">Weiteres Audiomaterial</h2></div>
<ul><li><a href="Roger_Payne" title="Roger Payne">Roger Payne</a>: <i>Songs of the Humpback Whale.</i> CRM Records, 1970.</li>
<li>Wolfgang Tins: <i>Walstimmen. Gesänge und Rufe aus der Tiefe.</i> Musikverlag Edition Ample, Germering 2000, ISBN 978-3-935329-01-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Adam S. Frankel: <i>Sound production.</i> In: <i>Encyclopedia of Marine Mammals.</i> Academic Press, San Diego/London 2002, ISBN 0-12-551340-2, S. 1126–1137.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://whalesong.net/"><i>The Whalesong Project.</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/sangeskunst-mit-syntax/"><i>Sangeskunst mit Syntax:</i> „Die Gesänge von Buckelwalen sind ähnlich aufgebaut wie eine einfache menschliche Sprache.“</a> Auf: <i>wissenschaft.de</i> vom 23. März 2006.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Belege">Belege</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vergleiche: Sound generator: The Monkey Lips/Dorsal Bursae Complex (MLDB) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pinterest.com/pin/537687643010610480/">Best Dolphin Head Diagram - 1550oldoakroad.com</a> pinterest.com</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Ted W. Cranford et al.: <i>Observation and analysis of sonar signal generation in the bottlenose dolphin (Tursiops truncatus): Evidence for two sonar sources.</i> In: <i>Journal of Experimental Marine Biology and Ecology.</i> Band 407, Nr. 1, 2011, S. 81–96, <a href="https://doi.org/10.1016/j.jembe.2011.07.010" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.jembe.2011.07.010">doi:10.1016/j.jembe.2011.07.010</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">George Dvorsky, Levi Gadye: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://io9.gizmodo.com/why-whale-songs-are-still-one-of-sciences-greatest-myst-1692174859"><i>Why Whale Songs Are Still One Of Science’s Greatest Mysteries.</i></a> In: Gizmodo. 19. März 2015, abgerufen am 21. Dezember 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-groovy-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-groovy_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-groovy_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mdr.de/wissen/umwelt/die-gesaenge-der-groenlandwale-100.html"><i>Die Jazz-Musiker der Meere: Ganz schön groovy Grönlandwale.</i></a> Auf: <i>mdr.de</i> vom 25. Juli 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-Frankel-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Frankel_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Frankel_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Frankel_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Adam S. Frankel: <i>Sound production.</i> In: <i>Encyclopedia of Marine Mammals.</i> Academic Press, San Diego/London 2002, ISBN 0-12-551340-2, S. 1126–1137.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Mark A. McDonald et al.: <i>Worldwide decline in tonal frequencies of blue whale songs.</i> Endangered Species Research, Band 9, 2009, S. 13–21, <a href="https://doi.org/10.3354/esr00217" class="extiw external" title="doi:10.3354/esr00217">doi:10.3354/esr00217</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.int-res.com/articles/esr2009/9/n009p013.pdf">Volltext</a> (PDF; 817&nbsp;kB).</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Susan E. Parks et al.: <i>Acoustic crypsis in communication by North Atlantic right whale mother–calf pairs on the calving grounds.</i> In: <i>Biology Letters.</i> Band 15, Nr. 10, 2019, <a href="https://doi.org/10.1098/rsbl.2019.0485" class="extiw external" title="doi:10.1098/rsbl.2019.0485">doi:10.1098/rsbl.2019.0485</a><br><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/news/walmuetter-fluestern-mit-den-kindern/1678806"><i><i>Akustische Tarnung: Walmütter flüstern mit den Kindern.</i></i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14.&nbsp;Oktober 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWalgesang&amp;rft.title=%27%27Akustische+Tarnung%3A+Walm%C3%BCtter+fl%C3%BCstern+mit+den+Kindern.%27%27&amp;rft.description=%27%27Akustische+Tarnung%3A+Walm%C3%BCtter+fl%C3%BCstern+mit+den+Kindern.%27%27&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Fnews%2Fwalmuetter-fluestern-mit-den-kindern%2F1678806&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">K. M. Stafford er al.: <i>Extreme diversity in the songs of Spitsbergen’s bowhead whales.</i> In: <i>Biology Letters.</i> Band 14, Nr. 4, 2018, <a href="https://doi.org/10.1098/rsbl.2018.0056" class="extiw external" title="doi:10.1098/rsbl.2018.0056">doi:10.1098/rsbl.2018.0056</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe hierzu den <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bfn.de/themen/meeresnaturschutz/belastungen-im-meer/unterwasserschall/auswirkungen-auf-marine-arten.html">Bericht</a> des <a href="Bundesamt_f%C3%BCr_Naturschutz" title="Bundesamt für Naturschutz">Bundesamtes für Naturschutz</a> über <i>Auswirkungen auf marine Arten</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe hierzu auch den Dokumentarfilm <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt4677128/"><i>Sonic Sea</i></a> von 2016, der von 16 gestrandeten Walen an der Westküste der <a href="Bahamas" title="Bahamas">Bahamas</a> im Jahre 2000 ausgeht und Begründungen findet im rasanten Wachstum der kommerziellen Schifffahrt (Motoren und v.&nbsp;a. die <a href="Kavitation" title="Kavitation">Kavitation</a>), in der Verwendung von Luftkanonen (Impulsschall) zur Kartierung des Meeresbodens durch die Ölindustrie, und das sog. aktive Sonarsystem der US-Marine. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sonicsea.org/film">Webseite zum Film</a> (in englischer Sprache), <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=X2oyyDqrsM0"><i>Sonic Sea</i></a> auf YouTube (in englischer Sprache).</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://whalesong.net/">whalesong.net</a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Moorstedt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/digital/golden-records-der-voyager-120-bilder-zwei-dutzend-lieder-und-ein-paar-geraeusche-1.3651456"><i>120 Bilder, zwei Dutzend Lieder und ein paar Geräusche.</i></a> In: <i>Süddeutsche.</i> 3. September 2017, abgerufen am 21. Dezember 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Craig Welch: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2021/04/hochmodernes-ki-projekt-soll-die-sprache-der-wale-entschluesseln"><i>Hochmodernes KI-Projekt soll die Sprache der Wale entschlüsseln.</i></a> In: <i>nationalgeographic.de.</i> 21.&nbsp;April 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4.&nbsp;November 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWalgesang&amp;rft.title=Hochmodernes+KI-Projekt+soll+die+Sprache+der+Wale+entschl%C3%BCsseln&amp;rft.description=Hochmodernes+KI-Projekt+soll+die+Sprache+der+Wale+entschl%C3%BCsseln&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.nationalgeographic.de%2Fwissenschaft%2F2021%2F04%2Fhochmodernes-ki-projekt-soll-die-sprache-der-wale-entschluesseln&amp;rft.creator=Craig+Welch&amp;rft.date=2021-04-21&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Lois Parshley: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/news/tierkommunikation-ki-koennte-uns-endlich-mit-tieren-sprechen-lassen/2195670"><i>KI könnte uns endlich mit Tieren sprechen lassen.</i></a> In: <i>spektrum.de.</i> 31.&nbsp;Oktober 2023,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4.&nbsp;November 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWalgesang&amp;rft.title=KI+k%C3%B6nnte+uns+endlich+mit+Tieren+sprechen+lassen&amp;rft.description=KI+k%C3%B6nnte+uns+endlich+mit+Tieren+sprechen+lassen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Fnews%2Ftierkommunikation-ki-koennte-uns-endlich-mit-tieren-sprechen-lassen%2F2195670&amp;rft.creator=Lois+Parshley&amp;rft.date=2023-10-31&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
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